THE SCRIPT IS THE BUDGET

15.09. – 17.09. 2026
vor Ort
Max. 12 TeilnehmerInnen
Fee: 500€
BEWERBUNGSSCHLUSS: 15. JULI 2026

Jede kreative Entscheidung ist auch eine finanzielle Entscheidung. Jede finanzielle Entscheidung ist wiederum eine kreative. Die meisten in der Filmbranche wissen das, handeln aber so, als wäre es nicht so. Dieser Workshop behandelt das Budget als kreatives Dokument.

Wie viel kostet ein Film tatsächlich? Der Unterschied zwischen unseren Schätzungen und den tatsächlichen Kosten kann überraschen.
Genau hier setzt dieser Workshop an: Szenen in Budgetrahmen aufschlüsseln, dieselbe Szene mit drei verschiedenen Budgetstufen neu schreiben, in Rollenspielen zwischen Produzent und Drehbuchautor Kürzungen aushandeln und verstehen, dass die Kompromisse beim Drehbuch den fertigen Film genauso stark beeinflussen wie die beim Budget. Alles hängt zusammen.

Ablauf des Workshops: Jeder Tag beginnt mit einem Vortrag über die Logik von Filmbudgets, den Zusammenhang zwischen Story-Entscheidungen und Produktionskosten sowie Fallstudien von Filmen, in denen finanzieller Druck zu unerwarteten kreativen Lösungen führte. Alles andere ist praxisorientiert: Gruppenübungen, Präsentationen der Teilnehmenden, Rollenspiele und Schreiben unter Zeitdruck. Auch eine kleine Drehübung unter eingeschränkten Bedingungen gehört dazu.

Budgetierungskenntnisse sind nicht erforderlich. Ziel ist es, ein Gespür für den Prozess zu entwickeln, nicht Fachwissen zu erwerben.

Was die Teilnehmenden mitnehmen:

  • Ein klares Verständnis dafür, wie sich Drehbuchentscheidungen auf das Budget auswirken und umgekehrt
  • Die Fähigkeit, ein Budget als Story-Dokument zu lesen
  • Das Gespür eines Produzenten für die unsichtbaren Kosten eines Films
  • Direkte Erfahrung, wie finanzieller Druck zu kreativen Entscheidungen führt und wie kreative Entscheidungen finanzielle Entscheidungen beeinflussen

 

Was die Teilnehmer mitnehmen
• Ein klares Verständnis dafür, wie sich Entscheidungen im Drehbuch in Budgetposten niederschlagen und umgekehrt
• Die Fähigkeit, ein Budget als Story-Dokument zu lesen
• Das Gespür eines Produzenten für die unsichtbare Ökonomie eines Films
• Direkte Erfahrung damit, wie sich finanzieller Druck auf kreative Entscheidungen auswirkt und wie kreative Entscheidungen finanzielle Entscheidungen beeinflussen

Bewerbungsunterlagen (englisch):
1. Lebenslauf mit Filmografie (wenn vorhanden)
2. Motivationsschreiben (halbe Seite)

DOZENT:INNEN

Saar Yogev

Saar Yogev

Produzent und Gründungspartner der in Tel Aviv ansässigen Black Sheep Film Productions Ltd. Leiter bahnbrechender Produktionen, darunter: „Chained“ (Berlinale), „Stripped“ (Filmfestival Venedig), „Fig Tree“ (TIFF), „One Week and a Day“ (Cannes) und „Mama’s Angel“ (Series Mania). Die Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, in vielen Ländern veröffentlicht und waren sehr beliebt.


Im Jahr 2018 war Saar Mitbegründer der in Berlin ansässigen Produktionsfirma Electric Sheep GmbH, die sich auf sozial relevante Inhalte konzentriert.


Saar war außerdem von 2010 bis 2015 Leiter des „Entrepreneurial Producers“-Programms an der Sam Spiegel Film & TV School sowie 2005 und 2007 ausführender Produzent des Jerusalem International Film Festival.